Es hat schon super begonnen: wir hatten einen Flug um 7Uhr05 gebucht. Der wurde am Vorabend gecancelt, wir wurden gebucht auf den Flug um 17Uhr20. Mit Gerhard eine PARIS Reise zu buchen ist etwas problematisch: Wir hatten Paris schon einmal gebucht, da haben sie den Hinflug um etliche Stunden nach hinten verschoben und den Retourflug um ein paar Stunden vorverlegt. So wären aus 4 Urlaubstagen auf einmal nur mehr zwei geworden, somit hatten wir das alles storniert. Auf jeden Fall habe ich unser Stammtaxi verständigt, dass er uns um 10 Stunden später abholt – wir haben immer einen Kleinbus, weil wir immer zu fünft sind, und rauchen darf man auch – und Doris hat unser Hotel in Paris informiert, dass wir später kommen. Somit fahre ich um 14Uhr los, zuerst Doris abholen.

Danach holen wir Gerhard ab.

Zum Schluss noch Thomas und Karin.

Und dann geht es am Flughafen.

Ca. um 15Uhr sind wir am Flughafen.

Es schaut tatsächlich so aus, als würden wir ohne Verspätung abfliegen.

Thomas kauft noch zwei Flaschen hochprozentiges im Duty Free.

Danach verbraten wir noch unsere 10€ Gutscheine, die wir von der AUA bekommen haben (für die Verschiebung unseres Fluges) und mit den gekauften Wurstsemmeln suchen wir das Raucherkammerl.

Dann wird einmal gegessen, getrunken und geraucht bis zum Abflug.

Auch das Boarding ist zur festgesetzten Zeit.

Es scheint so, dass wir pünktlich abfliegen. Trotz der 10stündigen Verspätung sind wir noch alle frohen Mutes. Jetzt dürften wir pünktlich abfliegen, das Wetter ist sehr schön und wir freuen uns alle schon auf Paris. Ich war das letzte mal vor ziemlich genau 50 Jahren in Paris, mit meinem Vater.

Wir beginnen einmal mit einer Flasche Baileys, die ziemlich schnell leer ist.

Beim fast pünktlichen Start dösen Karin und Thomas schon.

Gerhard schläft auch schon, er kann das überall innerhalb einer Minute. Das sieht und hört man, hier:  DAS VIDEO   Die einzigen, die nicht schlafen können sind Doris und ich.

Dann gibt es noch eine Flasche Pina Colada, die auch nicht sehr lange hält. Im Flieger bekommen wir ja nichts, da es ein sehr billiger Flug nur mit Handgepäck war, um ca. € 200 hin und retour.

Um 19Uhr28 sehen wir das erste mal den Eiffelturm, vom Flieger aus.

Diesmal landen wir ziemlich pünktlich, bei schönstem Wetter, auch in Paris. Das freut uns sehr, wir haben nämlich schon vor einiger Zeit gebucht und jeder € 312,50 bezahlt: Zu Mittag essen am Eiffelturm, danach eine Bootsfahrt und am Abend die große Show im Moulin Rouge. Es ist uns klar, dass sich der Eiffelturm und die Bootsfahrt mit unserem späten Flug nicht mehr ausgehen, aber zumindest die Nightshow im Moulin Rouge muss sich ausgehen. Stornieren konnten wir das natürlich innerhalb von 24 Stunden nicht mehr. Jetzt ist es kurz nach 19Uhr30, um 22Uhr30 sollten wir im Nightclub sein. Noch ca. eine dreiviertel Stunde mit dem Zug in die Innenstadt, das Gepäck im Hotel abgeben und dann schön langsam los, wir sind 100%ig überzeugt, dass sich das auf jeden Fall ausgeht und freuen uns schon auf die Show.

Vor der Zugfahrt noch schnell bei einer Tür am Nichtraucherflughafen hinaus eine rauchen, Zeit haben wir ja genug. Wir stehen da mitten auf einer Baustelle, aber egal.

Dann suchen wir, wo der Zug in die Innenstadt geht und fahren los.

Wir fahren los, aber nicht sehr weit. Um ca. 20Uhr50 stehen wir ds erste mal. Am Bahnsteig steht ein offensichtlich etwas verwirrter Mann “unten ohne”. Das interessiert zuerst niemanden, doch dann erbarmt sich eine Muslimin und spendiert ihm Ihr Hüfttuch. Wir stehen da etwas länger, aber kein Problem, wir haben ja noch fast zwei Stunden Zeit. Natürlich ist auch hier am Bahnsteig Rauchverbot, aber das interessiert überhaupt niemanden da.

Um ca. 21Uhr30 fahren wir dann weiter und wir denken uns, das kann knapp werden mit dem Moulin Rouge. Schlimmstenfalls kommen wir nicht mehr ins Hotel und müssen halt mit dem Gepäck direkt ins Moulin Rouge. Wir haben ja eh nur Handgepäck mit. Wir fahren genau eine Station und stehen wieder.

Wir versuchen zu erfragen, was der Grund für diese Stops ist. Da niemand von uns französisch spricht und so gut wie kein Franzose englisch, ist das nicht ganz einfach. Im Endeffekt glauben wir zu hören, dass ein Zug vor uns eine Panne hatte, die Leute dort alle auf der Strecke ausgestiegen sind und alle auf den Gleisen herum laufen. Aber wirklich wissen wir es bis heute nicht!

Hier fahren wir dann um 22Uhr15 weiter, wieder genau eine Station. Nun wissen wir endgültig, dass wir uns das Moulin Rouge auch abschminken können. Ein ganzer Urlaubstag und € 312,50 verloren.

Nun sehen wir auch eine rote Leuchttafel, können aber natürlich nicht lesen, was da drauf steht. Gröbere Verspätung? Zug fährt gar nicht mehr weiter? Wir wissen nicht, wo wir sind, können kein französisch SPRECHEN, und haben natürlich keine Ahnung wie wir in die Innenstadt nach Paris kommen. Wir können nur schauen, was die Anderen machen und es Ihnen gleich tun.

Als die Meisten dann um 22Uhr40 den Bahnsteig verlassen, gehen wir auch.

Einige Hartnäckige bleiben, setzen sich am Boden nieder und warten weiter.

Hier in der Provinz gibt es genau einen Bus – natürlich fährt der in zwei Richtungen. Karin und Doris versuchen, mit Google Maps herauszufinden, wo wir sind und in welche Richtung wir gehören. Jede Menge Leute warten schon auf den nächsten Bus und wir fahren auch, zumindest in die richtige Richtung.

Umfallen kann keiner, in dem Bus.

So nebenbei erfahre ich, dass BURGER KING genauso alt ist wie ich und die WINSTON.

So um 23Uhr30 kommen wir dann zu einer Metro Station. In der Zwischenzeit haben wir ergoogelt, wie wir weiter müssen.

Auch Tickets kaufen ist schon ein Abenteuer.

Wir fahren dann mit einer ganz neuen supermodernen Metro, interessanterweise ist die fast leer.

Dann noch einmal umsteigen, in eine ziemlich alte Metro. In der Zwischenzeit ist es bereits nach Mitternacht.

Um 0Uhr15 haben wir dann die richtige Station zum aussteigen.

Und um 0Uhr20 landen wir dann endlich in unserem Hotel Roubaix. Jetzt sind wir etwas müde, nicht sehr begeistert, aber ziemlich hungrig. Wir haben ja bis jetzt noch nichts gegessen. Karin fühlt sich nicht so gut und bleibt gleich im Hotel. Wir anderen machen uns noch auf die Suche nach einem Restaurant. Zum Glück sind wir halbwegs zentral gelegen, dass wir noch ein paar geöffnete Lokale finden.

Während Doris, Thomas und ich um 1Uhr endlich etwas essen, macht sich Gerhard auf den Weg ein Stück weiter in eine Cocktailbar. Er nimmt lieber flüssige Nahrung zu sich. Wir versprechen ihm, nach dem Essen nach zu kommen, doch als wir bezahlen kommt Gerhard schon wieder zurück, die Cocktailbar hat schon zugesperrt.

Somit gehen wir alle zurück in unser Hotel. Ist eh schon spät und wir müssen ganz zeitig aufstehen. Noch eine Zigarette vor dem Hotel und dann gehen wir schlafen um ca. 2Uhr. Um 6Uhr müssen wir aufstehen, dann geht’s ab ins Disneyland.
Wer wissen möchte, wie es am nächsten Tag im DISNEYLAND weiter geht:   HIER KLICKEN