Meinen guten Freund habe ich vor Jahren kennengelernt auf den Philippinen, obwohl er ein Deutscher ist. Dann waren wir gemeinsam ein paar Tage in Zell am See, danach habe ich ihn in Karlsruhe besucht. Nun ist er übersiedelt in die Schweiz, wo ich ihn in Zürich schon zwei mal besucht habe. Das letzte mal haben wir uns vor einem halben Jahr in Thailand getroffen. Er hat schon länger in Brasilien und in Thailand gelebt, aber: in Wien – der lebenswertesten Stadt der Welt (9x hintereinander, heuer auf Platz 2 hinter Zürich) – war er noch NIE.
Seit Tagen hat er mir schon geschrieben, er freut sich schon so (ich natürlich auch) und das Wetter wird auch schön. Das Erste stimmt, das Wetter: bis 1 Stunde vor seinem Abflug bin ich noch bei fast 30Grad auf meiner Dachterrasse unter den Palmen beim Frühstück gesessen. Danach musste ich vor einem Regenguss flüchten und am Weg zum Flughafen bei strömendem Regen hat es dann fast um 10 Grad abgekühlt. Nun ja, der Flieger aus Zürich ist fast pünktlich um 16Uhr30 gelandet und wir sind dann trotz nicht optimalem Wetter direkt auf den Kahlenberg gefahren. Erstens habe ich dort schon reserviert gehabt, zweitens hat er nur dreieinhalb Tage in Wien und drittens wollte er unbedingt ein “echtes Wiener Schnitzel” essen.

Also kurz nach 18Uhr sind wir dann auf der Aussichtsterrasse und machen ein paar Fotos. Alles bewölkt, nicht ideal, aber zumindest hat es zum Regnen aufgehört.

Obwohl ich in Wien aufgewachsen bin und (fast) immer hier gelebt habe, und schon öfter am Kahlenberg war, war ich noch nie im Restaurant SKYLINE. Zuerst also schauen und dann rechts gehen.

Noch ein Blick auf die schöne Kirche am Kahlenberg und ein Blick zwischen Restaurant und Kaffeehaus auf Wien und dann geht es pünktlich um 18Uhr30 ins Restaurant.

Wir hatten zwar draußen auf der Terrasse reserviert wegen besserer Aussicht und vor allem wegen rauchen, aber verständlicherweise war die Terrasse wegen immer wieder Regenschauern zwischendurch und auch der Kälte (nur mehr ca. 20Grad) gesperrt. Aber wir haben einen Tisch gleich an der Glasfront mit super Aussicht.

Als Vorspeise esse ich eine Eierschwammerlsuppe, ganz lecker.

Dann esse ich einen Gnocchi Teller und PapaRazzo bekommt endlich – nachdem er sein halbes Leben darauf gewartet hat – ein “echtes Wiener Schnitzel”.

Dann sehe ich um ca. 19Uhr15 eine sehr interessante Abendstimmung draußen. Zwar noch immer bewölkt, aber zwischen den Wolkenfetzen scheint die Sonne (Untergang) durch. Ich weiß schon, dass das Glas spiegelt und gehe dann auch hinaus: ideale Kombination fotographieren und Zigarette rauchen, Aber ich finde das Bild trotzdem witzig obwohl ich nicht religiös bin. Mit ein bisschen Fantasie kann man sich vorstellen, dass das in der Mitte die Himmelstüren sind und oben die LED Beleuchtung vom Himmel.

Und hier der etwas andere Sonnenuntergang

Gegen 19Uhr30 zahlen wir und verlassen den “Platz im Himmel”. Das Essen war sehr gut, alles sehr schön dekoriert und angerichtet und der liebe Gerhard, der uns bedient hat sehr nett und freundlich.

Es wird dann schnell dunkel, schon vor 20Uhr. Wir versuchen natürlich beide noch unser Glück mit fotographieren: Wien bei Nacht.

Noch einmal die Kahlenberger Kirche, die jetzt schön beleuchtet ist.

Eines meiner Lieblingsmotive: jemanden zu fotographieren, der mich fotographiert (damit hatte ich vor 2 Wochen schon in Paris Erfolg).

Ein letzter Blick noch auf die Kirche, dann geht es zu mir nach Hause

Dort mache ich noch eine kleine Schinken- Käse- Platte.

Es ist zwar sehr kühl draußen, aber nicht so kalt, dass es Sinn macht, den offenen Kamin anzuheizen.

Aber draußen unter meinen Palmen wieder zu nass – trotz Terrassenheizung – um draußen zu sitzen.

Aber trotzdem schmeckt es und wir unterhalten uns gut. Wir quatschen noch bis 0Uhr30, dann geht PapaRazzo schlafen…ich jetzt auch bald. Wir haben noch einiges vor in den nächsten drei Tagen und hoffen nur, dass das Wetter etwas besser wird.
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