Es war wieder einmal so weit: die alljährliche Grillparty bei Gerhard in Forchtenstein im “Castlecountry” war angesagt. Da ich seit 3 Jahren (fast) keinen Alkohol mehr trinke, habe ich die ehrenvolle Aufgabe 4 meiner Freunde abzuholen und wieder unbeschadet nach Hause zu bringen. Zuerst hole ich um ca. 15Uhr Doris ab und es geht weiter zu Karin und Thomas. Sie begrüßt mich schon freudig…..

…und es gibt noch einen schnellen Drink und Kaffee. Ich werde noch gefragt, ob ich noch einen Platz für “Gerhards Onkel” habe. Kenne ich zwar nicht, aber ich sage: wird sich schon ausgehen, ich habe ja meinen Sitzplatz im Auto.

Zuletzt hole ich noch Gerhard P. Nun sind wir komplett: 5 Personen und Gerhards Onkel. Nach einer knappen Stunde sind wir im Castlecountry in Forchtenstein.

Nach dem üblichen Bergwanderweg sind wir dann um ca. 17Uhr in “Gerhards Paradies”.

Der kleine, aber feine Garten ist sehr gepflegt und der Essplatz umgeben von etlichen chinesischen Hanfpalmen. Überraschenderweise sind Petra und Mauthe schon da. Leider haben etliche Leute auch hier abgesagt, so dass wir auch jetzt komplett sind: 8 Personen und Gerhards Onkel.

Nach der Begrüßung gibt es einmal – ausnahmsweise heuer bei schönem Wetter – Pfirsichbowle.

Petra hat eine Malakoff torte mitgebracht und Karin und Thomas Kartoffelsalat und “Gerhards Onkel”.

Gerhard schneidet brav Brot und es gibt einmal Nudelsalat als “Starter”.

Schaut zwar etwas seltsam aus, aber schmeckt sehr gut. Das sollte dann auch meine Hauptspeise werden, da ich nicht so ein Freund von Stelze bin.

Gerhard kontrolliert noch einmal die 4 Stelzen im Grill, bevor wir das erste gemeinsame Foto machen.

Da sind wir alle drauf: 8 Personen und Gerhards Onkel: DER GARTENZWERG !

Wie schon erwähnt, mir gehört der Nudelsalat jetzt alleine, da sich alle anderen schon auf Stelze freuen.

Das mühsame zerteilen beginnt.

Zu dritt geht es am einfachsten.

Nun, Geschmäcker sind verschieden:

Doris bekommt ihre Stelze mit Vanillezucker.

Und Petra ohne.

Allen schmeckt die Stelze sehr gut und mir der Nudelsalat (ohne Vanillezucker, nur mit Kartoffelsalat.)

Fast wie im Schweizerhaus: Stelze und Budweiser.

Thomas schaut sehr skeptisch auf die nächste Stelze…

Nachdem die Stelzen fertig sind, gibt Gerhard etwas auf den Grill, weiß nicht genau, wie das heißt. Irgendetwas mit Topfen und Beeren.

Nach knapp 3 Stelzen sind alle satt, die vierte geht nicht mehr. Eine kleine Essenspause folgt jetzt.

Dann geht das Gas aus beim Grill. Zuerst versucht es Thomas, die neue Flasche zu öffnen.

Dann hilft ihm Mauthe. Aber die 2 starken Männer bringen die neue Gasflasche nicht auf.

Somit hilft nur mehr Werkzeug. Mit einer Zange geht es schließlich.

Dann serviert Gerhard: Baileys Erdbeere.

Nach 20Uhr wird es schon etwas dunkel und die schönen LED Leuchten gehen an.

Nun ist auch der Topfenauflauf fertig, um ca. 20Uhr30.

Doris zerteilt und gibt jedem ein Stück.

Doch nach einem Stück freuen sich alle auf die Malakoff torte, Nur ich nicht. Somit bleibt mir der Topfenauflauf, der mir sehr gut schmeckt, alleine.

Auch die Torte wird von Doris aufgeteilt.

So gegen 23Uhr können wir alle wieder etwas Essen vertragen. Da noch über eine Stelze übriggeblieben ist, zaubert Thomas daraus nicht nur sehr schön hergerichtete, sondern auch sehr leckere Stelzenbrötchen.

Danach gibt es Pina Colada für alle. Nur Gerhards Onkel ist nicht dabei, der sitzt irgendwo im Garten.

Thomas und Gerhard P. denken angestrengt nach…

So ca. um 0Uhr30 treten Petra und Mauthe die Heimreise, auch nach Castlecountry an. Die Leuchten erhellen den hübschen Garten romantisch.

Wir bleiben noch etwas, da es ein sehr schöner Abend ist. Da viel weniger Cocktails gemixt wurden als geplant – einerseits weil ein paar abgesagt haben, andererseits weil es schon zu Beginn der Party einen großen Topf Pfirsichbowle gegeben hat – bleiben Gerhard ca. 20 Garnierungen (Ananas mit Cocktailkirsche) übrig. Die gibt er mir mit (dass sie nicht kaputt werden) und ich habe für 2 Tage Obst für mein Frühstück.

So gegen 1Uhr wird Thomas müde…..

…und Gerhard P. etwas kühl. Karin und ich haben auch schon unsere Jacken an.

Somit verlassen wir dann nach 2Uhr auch alle Gerhards Paradies. Nur Gerhard mit seinem Onkel bleibt zurück! Irgendwann nach 3Uhr, nachdem ich alle wohlbehalten zu Hause abgeliefert habe, bin ich dann auch zu Hause. Es war wie immer eine sehr schöne Party und diesmal hat auch das Wetter gepasst.